Geschichte
Die Legende besagt, dass die karthagische Festung Barcino von Hamilcar Barca, Hannibals Vater, gegründet wurde.
15 n. Chr. wurde sie als römisches Castrum neu entworfen. Die römische Kolonie Julia Augusta Faventia Paterna Barcino wurde aber von der regionalen Hauptstadt Tarragona in den Schatten gestellt. Das typisch römische Rastermuster kann man aber noch heute im Barri Gótic erkennen. Auch die Basilica La Seu soll angeblich aus der Zeit der Römer stammen. Die Stadt wurde Anfang des 5. Jahrhunderts von den Westgoten eingenommen, sowie von den Arabern Anfang des 8. Jahrhunderts.
801 wurde die Stadt von Louis, Sohn Karls des Grossen, zurückerobert und zum Sitz des Karolinger Grafen von Barcelona ernannt.
Die Grafen Barcelonas wurden immer mehr unabhängig und dehnten ihr Reich immer weiter aus, bis es ganz Katalonien beinhaltete. Später wurde es zur Krone von Aragon, unter deren Namen das gesamte westliche Mittelmeer stand. Das entstehen eines Dynastiedisputs zwischen Aragon und Castile markierte den Anfang des Untergangs Barcelonas.
1450 wurde die Universität Barcelonas gegründet, doch der Wachstum der Stadt wurde ständig gestoppt, sei es nach der Entstehung (und dem Untergang) der Katalonischen Republik (1640 - 1652) oder dem Spanischen Erbfolgees 1714.
König Philip V. zerstörte die Hälfte des Handelsviertels (La Ribera) um dort eine militärische Zitadelle zu bauen und somit die rebellische Bevölkerung zu bestrafen und zu kontrollieren.
Die offizielle Nutzung der katalanischen Sprache wurde verboten und die Universität trat zurück.
Barcelona und die Provinz Katalonien wurden durch Napoleon an das französische Reich angeschlossen und sein Bruder Joseph übernahm den spanischen Thron, der erst nach dem Untergang Napoleons zurückgegeben wurde.
Während des 19. Jahrhunderts wuchs Barcelona dank der industriellen Revolution. In einem Moment der etwas schwächeren Kontrolle aus Madrid wurden die mittelalterlichen Mauern abgerissen und die La Ribera Zitadelle in einen Park umgewandelt. Dieser wurde für die Weltausstellung 1888 genutzt, die auch den Bau des Arc de Triomf und des Museu de Zoologia in die wege leitete. Die Felder, die die früher noch abgegrenzte Stadt umgaben, wurden zum "Eixample" (Anbau), eine modern geplante "Neustadt" um den alten Kern.
Der Anfang des 20. Jahrhunderts markierte den neuen Aufschwung Barcelonas, während katalanische Nationalisten für politische Autonomität und kulturelle Freiheit plädierten. Der Spanische Bürgerkrieg (1936-39)wurde von Francisco Franco gebrochen und daraufhin folgten Jahrzehnte der Repression unter dem Diktator. Die Protestbewegung der 70er Jahre führte dazu, dass Barcelona zum Zentrum der kulturellen Aktivität wurde, was der Stadt erlaubte, sich zu dem zu entwickeln, das es bis heute noch ist. Obwohl es immer nur die "zweitwichtigste" Stadt Spaniens sein wird, sind ihr Charme und Flair einmalig, was eng mit ihrem geschichtlichen Hintergrund zu tun hat. Der Rückgang der urbanen Bevölkerung hin zu den peripheren Stadtteilen hat zu dem Problem der Zersiedlung geführt.
Heutzutage wird Katalan an jeder Strassenecke gesprochen, obwohl seit den 50er Jahren viele Spanier aus anderen Provinzen nach Katalonien gezogen sind. Die Sprache ist und bleibt einfach ein sehr starkes Zeichen der regionalen Identität.
1992 fanden hier die Olympischen Spiele statt, das kontroverse Kulturforum im Jahr 2004 (141 Tage lang!) Zu den berühmten Bewohnern der Stadt zählen Pablo Picasso, Joan Miró, Salvador Dali, Antoni Tŕpies, Enrique Tábara, Eugenio Granell, Antonio Saura, Manolo Millares sowie Antoni Gaudi.
Die Grafen Barcelonas wurden immer mehr unabhängig und dehnten ihr Reich immer weiter aus, bis es ganz Katalonien beinhaltete. Später wurde es zur Krone von Aragon, unter deren Namen das gesamte westliche Mittelmeer stand. Das entstehen eines Dynastiedisputs zwischen Aragon und Castile markierte den Anfang des Untergangs Barcelonas.
1450 wurde die Universität Barcelonas gegründet, doch der Wachstum der Stadt wurde ständig gestoppt, sei es nach der Entstehung (und dem Untergang) der Katalonischen Republik (1640 - 1652) oder dem Spanischen Erbfolgees 1714.
König Philip V. zerstörte die Hälfte des Handelsviertels (La Ribera) um dort eine militärische Zitadelle zu bauen und somit die rebellische Bevölkerung zu bestrafen und zu kontrollieren.
Die offizielle Nutzung der katalanischen Sprache wurde verboten und die Universität trat zurück.
Barcelona und die Provinz Katalonien wurden durch Napoleon an das französische Reich angeschlossen und sein Bruder Joseph übernahm den spanischen Thron, der erst nach dem Untergang Napoleons zurückgegeben wurde.
Während des 19. Jahrhunderts wuchs Barcelona dank der industriellen Revolution. In einem Moment der etwas schwächeren Kontrolle aus Madrid wurden die mittelalterlichen Mauern abgerissen und die La Ribera Zitadelle in einen Park umgewandelt. Dieser wurde für die Weltausstellung 1888 genutzt, die auch den Bau des Arc de Triomf und des Museu de Zoologia in die wege leitete. Die Felder, die die früher noch abgegrenzte Stadt umgaben, wurden zum "Eixample" (Anbau), eine modern geplante "Neustadt" um den alten Kern.
Der Anfang des 20. Jahrhunderts markierte den neuen Aufschwung Barcelonas, während katalanische Nationalisten für politische Autonomität und kulturelle Freiheit plädierten. Der Spanische Bürgerkrieg (1936-39)wurde von Francisco Franco gebrochen und daraufhin folgten Jahrzehnte der Repression unter dem Diktator. Die Protestbewegung der 70er Jahre führte dazu, dass Barcelona zum Zentrum der kulturellen Aktivität wurde, was der Stadt erlaubte, sich zu dem zu entwickeln, das es bis heute noch ist. Obwohl es immer nur die "zweitwichtigste" Stadt Spaniens sein wird, sind ihr Charme und Flair einmalig, was eng mit ihrem geschichtlichen Hintergrund zu tun hat. Der Rückgang der urbanen Bevölkerung hin zu den peripheren Stadtteilen hat zu dem Problem der Zersiedlung geführt.
Heutzutage wird Katalan an jeder Strassenecke gesprochen, obwohl seit den 50er Jahren viele Spanier aus anderen Provinzen nach Katalonien gezogen sind. Die Sprache ist und bleibt einfach ein sehr starkes Zeichen der regionalen Identität.
1992 fanden hier die Olympischen Spiele statt, das kontroverse Kulturforum im Jahr 2004 (141 Tage lang!) Zu den berühmten Bewohnern der Stadt zählen Pablo Picasso, Joan Miró, Salvador Dali, Antoni Tŕpies, Enrique Tábara, Eugenio Granell, Antonio Saura, Manolo Millares sowie Antoni Gaudi.